Was bedeutet uns Freundschaft? Wo und wie finden wir heute Freunde? Wie haben Smartphones und soziale Netzwerke unsere Vorstellungen von Freundschaft verändert? Die revolutionäre Entwicklung der Kommunikationsmittel macht es uns leichter, in Kontakt zu bleiben, aber die virtuelle Vernetzung führt vielleicht auch zu Beliebigkeit und Austauschbarkeit. Und wie war das früher? Die Ausstellung fragt die Besucherinnen und Besucher nach ihren Vorstellungen und ganz eigenen Erfahrungen mit dem Thema Freundschaft – damals und heute.

Gegliedert in 3 Themenbereiche „Freunde finden“, „Freunde haben“ und „Freunde verlieren“ begegnet der Besucher vielfältigen Fragen und Antworten. Wir haben einen offenen Rundgang konzipiert, der keinen Anfang und kein Ende hat, der ein freies Flottieren, ein Begegnen und ein versinken ermöglicht.

Mit einem Audiolayer werden die Besucher in der gesamten Ausstellung regelmäßig aufgefordert zu interagieren. „Alle Museumsgäste, die in der letzten Woche mit einem guten Freund telefoniert haben, werden gebeten den rechten Arm zu heben.“, „Gehen Sie bitte auf einen fremden Museumsgast zu und stellen Sie sich kurz vor.“ oder einfach „Bitte winken Sie jetzt einem weit entfernten Menschen zu“. Wir jedenfalls sind gespannt welche Begegnung entsteht.

Nach der Station in Frankfurt, geht die Ausstellung ab Herbst 2019 nach Berlin ins Museum für Kommunikation.

Kunde
Museum für Kommunikation Frankfurt
Laufzeit
Frankfurt 10.2018 – 10.2019, Berlin 11.2019 – 09.2020
Projektleitung
Dr. Julia Schopferer
Kuratoren
Martina Padberg und Stefan Nies
Leistungen
Ausstellungsgestaltung und Grafik