Städte werden smarter und unsere Leben immer digitaler. Aber manchmal kommt es auf der Suche nach mehr Lebensqualität auch auf eine kluge Programmierung unserer analogen Umwelt an. Museen und Theater öffnen sich oder verlassen sogar ihre Häuser, Bibliotheken erfinden sich neu. Öffentliche Institutionen werden immer öfter zu einem Foyer der Stadt. Dabei findet Bewegung, Begegnung und Austausch statt – diese Lebendigkeit entsteht nicht zufällig, sie kann codiert werden.

Studio Neue Museen wirft in seinem Vortrag einen kritischen Blick auf eigene ausgewählte Arbeiten und fragt nach Strategien des Programmierens von Raum durch Gestaltung. Welche Codes sind zu verwenden? Welche Schnittstellen sind zu programmieren? Ist das Hacken eine legale Form der Aneignung? In welche Richtung fließen Daten eigentlich?

Aus den Einsichten unserer Projekte wollen wir versuchen 7 Thesen zur zeitgenössischen szenografischen Arbeit in unserer Stadt zu formulieren. 

Der Vortrag findet am 26.09.2019 um 14.00 Uhr im Rahmen der Tagung vom 25.9.291 bis zum 27. September 2019 in Potsdam statt. Info unter www.potsdam-museum.de