»Panoptikum«
Stadtmuseums im Fembo-Haus Nürnberg /

Der Auftakt einer Ausstellung ist ein entscheidender Moment, deshalb gestalten wir hier in hohem Maß emotional, sinnlich und atmosphärisch. Das „Panoptikum“ ist eine einladende, offene und in der Gestaltung zeitgemäße und klare Einführung in die Stadtgeschichte. Die Formensprache ist modern, Inhalte sind leicht zugänglich und inklusiv. Sie bieten digitale und analoge Möglichkeiten zur Partizipation. Der Raum lädt zum Verweilen ein, zum Vertiefen und gibt einen Ausblick auf die Altstadt. Geschichte und Gegenwart korrespondieren intensiv miteinander.

Das hölzerne Stadtmodell ist das Leitobjekt und BesucherInnen-Magnet des Raums. An acht Touch-Bildschirmen können BesucherInnen das Modell erkunden. Über zwei Modi, einer stadtgeschichtlichen Perspektive und einer individuellen Betrachtung, erkunden BesucherInnen Nürnberg. Perspektivwechsel über Jahrhunderte und durch un­terschiedliche Augen betrachtet ist identitätsstiftend und nachhaltig.

Das auch von internationalen Gästen besuchte Haus hat einen starken historischen Charakter. Die Vorgaben an das Leitsystem sind daher anspruchsvoll: Es soll gleichermaßen durch eine hohe Wertigkeit und Ästhetik bestechen wie auch in allen Bereichen funktional, modular und flexibel sein. Die Designsprache ist dabei zeitgemäß und dennoch markenbildend. Wir reagieren mit einer klaren, barrierearmen Farbigkeit, mit einer zeitlosen und nachhaltigen Materialität und kombinieren Orientierung mit Ausstellungsmobiliar.

AuftraggeberIn
Museen der Stadt Nürnberg
Status
Wettbewerbsbeitrag, 2. Rang
in Kooperation mit
faible