Raumansicht der Ausstellung ,Das Gesicht. Eine Spurensuche' im Deutschen Hygiene-Museum in Dresden, Studio Neue Museen
Sonderausstellung

Das Gesicht. Eine Spurensuche

Fakten

Auftraggeber:

Stiftung Deutsches Hygiene-Museum

Budget:

180.000 €

Zeitraum:

2017

Leistungen:

Fläche:

500 qm
Raumansicht der Ausstellung ,Das Gesicht. Eine Spurensuche' im Deutschen Hygiene-Museum in Dresden, Studio Neue Museen

Die Ausstellung »Das Gesicht. Eine Spurensuche« im Deutschen Hygiene-Museum Dresden beleuchtet das Gesicht als intensiv gestaltete, kontrollierte Oberfläche und öffentlichsten Raum des Körpers. Sie zeigt, wie das Gesicht zur Schnittstelle zwischen Selbst und Welt wird. Im Raumkonzept entstehen Begegnungsorte, Territorien und Landschaften, die Grenzen, Kontrolle und die physische Interaktion mit dem Gesicht erfahrbar machen.

Raumansicht der Ausstellung ,Das Gesicht. Eine Spurensuche' im Deutschen Hygiene-Museum in Dresden, Studio Neue Museen
Raumansicht der Ausstellung ,Das Gesicht. Eine Spurensuche' im Deutschen Hygiene-Museum in Dresden, Studio Neue Museen

Wir erschufen in dieser Ausstellung visuelle und öffentlich erfahrbare Räumlichkeiten, die die Konzepte von Grenzen und somit Kontrolle verdeutlichen.

Raumansicht der Ausstellung ,Das Gesicht. Eine Spurensuche' im Deutschen Hygiene-Museum in Dresden, Studio Neue Museen

Ausgehend von der These, dass das Gesicht zur sichtbarsten und zugleich kontrolliertesten Oberfläche unserer Gegenwart gehört, untersucht die Ausstellung seine Rolle als Projektionsfläche sozialer, kultureller und politischer Bedeutungen. Das Gesicht erscheint hier nicht nur als Ort individueller Ausdruckskraft, sondern als Medium öffentlicher Aushandlung, in dem Intimität und Distanz verhandelt werden. Im räumlichen Konzept wird diese Ambivalenz aufgegriffen und in Landschaften, Territorien und experimentelle Räume übersetzt, die neue Formen der Begegnung erproben.

Raumansicht der Ausstellung ,Das Gesicht. Eine Spurensuche' im Deutschen Hygiene-Museum in Dresden, Studio Neue Museen

AnsprechpartnerIn zu diesem Projekt

Andreas Haase