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Die Ausstellung »Zerbrochne Harmonien« widmet sich dem Verhältnis Heinrich von Kleists zur Musik und ihren Spiegelungen in seinem Werk. Sie zeigt, wie Kleist in der Blütezeit von Mozart und Beethoven den »Zauber der Musik« suchte und sie als höchste Kunst verstand. Vertonungen seiner Biografie und Opern nach seinen Werken verdeutlichen, wie sein Leben und seine Dichtung musikalisch nachklangen.
Die Ausstellung »Zerbrochne Harmonien« eröffnet eine neue Facette Heinrich von Kleists, indem sie seine Beziehung zur Musik in einer vielschichtigen, atmosphärisch gestalteten Raumkomposition erlebbar macht.
Als zentrales Gestaltungselement ziehen sich verformte Notenständer entlang einer Mittelinsel und verleihen dem Raum einen starken, dramatischen Effekt. Zugleich dienen sie als Träger für grafische Informationen. Ergänzend zu den Exponaten werden die Inhalte durch Raumgrafiken, interaktive Elemente sowie Medien- und Audiostationen erfahrbar gemacht. Dort erklingen nicht nur historische Musikstücke, sondern auch eine eigens für diese Ausstellung von einer Künstlichen Intelligenz komponierte Komposition, die Vergangenheit und Gegenwart verbindet.
© Foto: Stiftung Kleist-Museum/Gordon Welters