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Die Ausstellung widmet sich Heinrich von Kleists „Berliner Abendblättern“ – einer Zeitung, die 1810/11 für Aufsehen sorgte. Sie zeigt, wie Kleist Grenzen zwischen Journalismus und Literatur überschritt, Medien gezielt inszenierte und ein Netzwerk bekannter Persönlichkeiten einband. Berichte wie der Fall der „Mordbrennerbande“ stehen exemplarisch für die Wirkungskraft der Zeitung. Zugleich fragt die Ausstellung: Was bleibt von Kleists Vision im heutigen Journalismus?
Die Ausstellung entfaltet Kleists Zeitung als begehbare Collage aus Text, Klang und Inszenierung.
Für die Ausstellung »Zwischen Tinte und Tatsache – Kleists ‚Berliner Abendblätter‘« im Kleist-Museum entwickelten wir eine Szenografie, die die Zeitung als begehbares Medium erfahrbar macht. Typografische Strukturen, Projektionen und Klang verdichten sich zu einer räumlichen Collage zwischen Fakt und Fiktion. Die Gestaltung übersetzt Kleists Experiment mit Sprache, Nachricht und Inszenierung in ein sinnlich-visuelles Erlebnis – ein Ausstellungsraum, in dem Literatur und Journalismus, Vergangenheit und Gegenwart ineinandergreifen.